Khinkali sind, wenn man so will, Dumplings, ähnlich wie polnische Pierogi. Aber eben auf georgischer Art. Mein Schwager Goga haut sich mal so eben 15 Dinger davon rein. Ich gebe schon nach etwa 5-7 auf.

Khinkali sind Teigtaschen mit einer Hackfleischfüllung (es gibt aber auch andere Füllungen). Der Teig wird rund ausgelegt, dann kommt ein Löffel Hackfleisch in die Mitte (meist Schwein oder Rind) und dann wird das ganze gefaltet und in heissem Wasser gekocht.

Der typische Anfängefehler Khinkali zu essen ist das mit Messer und Gabel zu versuchen. Das Resultat ist, dass der ganze Fleischsaft, der beim Kochen ensteht, auf den Teller läuft.

Und so gehts richtig: Messer und Gabel erstmal weglegen, braucht man nicht. Man greift den (oder das?) Khinkali an der Spitze, beisst ein Loch rein und trinkt den Fleischsaft. Naja, und dann rein damit. Die Spitze wird nicht gegessen. Die legt man beiseite und am Ende zählt man, wer beim Khinkaliwettessen gewonnen hat. Ich allerdings verliere immer.


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