Auch in Georgien gibt es einige Besonderheiten, die nicht überall zu finden sind. Andere Länder, andere Fritten heißt es. Die mir am lustigsten vorkamen, habe ich hier zusammengestellt.

Fahrstühle

In den meisten Fahrstühlen muss man 5 oder 10 Tetri einwerfen, sonst bewegen die sich keinen Zentimeter. Dazu gibt es eine Münzbox. Also erst die Münze einwerfen und dann die Etage wählen. Wer es versäumt hat ein paar Münzen zu sammeln, muss halt laufen. Soll ja auch gesund sein den 20 Kilo Koffer in die 11. Etage durchs Treppenhaus zu wuchten.

So viele deutsche Firmen in Georgien?

Das habe ich tatsächlich mal auf einer Webseite gelesen. Es würden so viele Lieferwagen mit deutscher Werbung in Georgien rumfahren und der Autor wunderte sich das selbst Dachdeckermeister Mustermann aus Düppeln in Georgien eine Zweigstelle unterhält. Nein, das ist natürlich nicht so. Viele deutsche Firmen verkaufen ihre Autos ohne die Werbung abzukratzen. Und so kommen diese Autos auf verschiedensten Exportwegen nach Georgien. Die Exporteure und auch die Georgier sehen auch keinen Sinn darin die Werbung zu entfernen und so fahren Autos von Installateurbetrieben, Bäckereien, Dachdeckermeister etc. in Georgien rum. Na, ob den Ex Besitzern das so gefallen würde?

Dazu kommt noch die Tatsache das alles was aus Deutschland kommt in Georgien einen sehr guten Ruf besitzt. Also bleibt die deutsche Werbung auf jeden Fall dran!

Dieses „alles aus Deutschland ist gut“ gipfelte bei uns dann darin das unser Vermieter uns eine Waschmaschine in die Bude gestellt hat „Made in Germany“, wie er stolz sagte.Ich habe den Namen von dem Hersteller noch nie gehört und wie sich bei einer Google Suche herausgestellt hat, hat diese Firma schon in den 70ern Pleite gemacht. Allerdings wurde der Name weiterverkauft, an Beko, eine türkische Firma, die diese Waschmaschinen nun unter dem deutschen Handelsnamen verkauft.


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